Mystic Warriors

Was wäre wenn: Der BlutClan über die alten Clans gesiegt hätte? Sich die Clans an einem entfernten Ort neu gebildet hätten? Die Katzen von ihren Ahnen besondere Kräfte verliehen bekommen hätten? DU eine von ihnen wärst?
 
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 Neuanfang - goldene Prophezeiung

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Eisstern



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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Di Jan 08, 2013 8:21 am

Wirds dann eins geben oder nicht? XD
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Oakfeather

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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Di Jan 08, 2013 8:28 am

Tja :PP wer weiß

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Eisstern



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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Di Jan 08, 2013 8:32 am

ja ja du bist unberechenbar ^^"
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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Mi Jan 09, 2013 5:46 am

Ich meine nicht unbedingt ein Happy End, aber es sollte schon halbwegs gut ausgehen.
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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Mi Jan 09, 2013 7:12 am

Kommt auf jani an ^^ ist ja immer noch ihre geschichte.
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Oakfeather

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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Mi Jan 09, 2013 7:48 am

also ein halbes gibt es ^^

4. Kapitel

Lotusjunges blinzelte noch ein paar Mal verwirrt. Langsam formten sich aus dem Wirbel aus Farben Bilder. Sie war in ein Ginstergebüsch gefallen, vor ihr auf dem Boden sah sie ihr notdürftiges Nest, daneben lag ein riesiger toter Vogel. Sie hob den Blick. Vor ihr standen drei mächtige Katzen.





Ampferschweif stand mit Honigblüte am Eingang des SonnenClan-Lagers. Die Suchpatrouille kehrte gerade mit hängenden Schwänzen und Köpfen ins Lager zurück, Strahlenstern hatte sie persönlich angeführt.

Der erwartungsvolle Blick der zwei Kätzinnen wurde enttäuscht, als Strahlenstern den Kopf schüttelte. „Wir haben alles abgesucht, das gesamte Territorium, aber nichts gefunden. Keine Geruchsspur, nichts. Sie ist weg.“

Honigblüte stieß einen jammervollen Klagelaut aus und brach zusammen. Strahlenstern tappte zu ihr und presste hilflos seine Nase an ihre Wange. Die Heilerin Sternenlicht und Honigblütes Freundin Vanilleblüte eilten herbei. Die sanfte Heilerin stupste Honigblüte so lange mit ihrer Nase an, bis diese sich auf wackligen Beinen erhob und miaute: „Vanilleblüte, bitte bring deine Freundin in meinen Bau. Ich glaube sie braucht uns jetzt.“

Vanilleblüte nickte, legte den Schwanz über die Schultern ihrer Freundin und führte sie zu einem Tunnel aus Efeu, hinter dem der Bau der Heilerin lag. Diese wandte sich nun an Strahlenstern, dessen Augen vor Schmerz glasig waren: „Ich sehe, dass du dir Vorwürfe machst. Doch dich trifft nicht die Schuld. Wir alle sind schuld und doch unschuldig. Einerseits hätten wir sie nicht wie ein Neugeborenes behandeln dürfen, andererseits war es ihre Entscheidung zu gehen. Du darfst dich von deinem Schmerz nicht aufzehren lassen, der Clan braucht dich als starken Anführer.“ Strahlenstern senkte den Kopf bei den weisen Worten der jungen Heilerin. „Du hast recht, Sternenlicht. Ich muss stark sein, dann wird der Clan stark bleiben. Aber was ist mit Honigblüte? Kannst du ihren Schmerz nicht lindern?“

„Es gibt Grenzen für das, was ich mit Kräutern schaffen kann. Aber ich werde ihr Lavendel gegen den Schock geben, und Mohnsamen, um sie schlafen zu lassen. Mehr kann ich nicht tun.“ Strahlenstern nickte, dann drehte er sich um und ging langsam zu seinem Bau. Auch Sternenlicht wollte sich nun ihrem Bau zuwenden, doch Ampferschweif rief sie zurück.

„Sternenlicht, haben dir unsere Ahnen etwas dazu gezeigt?“ „Nein Ampferschweif, nicht direkt. Aber sie haben mir eine Prophezeiung geschickt.“ Ampferschweif erschrak. Noch eine Prophezeiung? „Was haben sie dir gesagt?“, fragte sie ängstlich. Sternenlichts Augen leuchteten neugierig. „Warum möchtest du das wissen? Du bist keine Heilerin. Es tut mir leid, bevor ich es jemandem sage, muss ich darüber nachdenken. Auf Wiedersehen, Ampferschweif.“ Ampferschweif wollte protestieren, doch Sternenlicht hatte sich schon umgedreht und war davongelaufen. Oh SternenClan! Wie soll ich es ihr denn jetzt sagen, wenn sie nicht mehr da ist?




Der Anführer der SchneeClan-Patrouille blickte Lotusjunges aus belustigten grünen Augen an. „Liegst du bequem?“, fragte er spöttisch. Dann beugte er sich vor und zog Lotusjunges vorsichtig am Nackenfell aus dem Ginster. Sie schüttelte sich, dann kauerte sie sich ehrfürchtig vor dem großen weißen Kater nieder.

„Mein Name ist Winterfell. Was tust du im SchneeClan-Territorium? Du riechst nach SonnenClan, aber du bist ja nur ein Junges! Bist du ganz alleine hierher gelaufen?“ „Ich heiße Lotusjunges und ich bin von Zuhause weggelaufen. Und ich bin gekommen, weil ich mich eurem Clan anschließen möchte.“

Schweigen. Die Mitglieder der Patrouille starrten sie an, Verblüffung und Misstrauen glänzten in ihren Augen. Eine hübsche, hellgraue Kätzin unterbrach das angespannte Schweigen mit sanfter Stimme. „Du armes kleines Ding. Du siehst völlig erschöpft aus. Winterfell, bitte, lass sie uns ins Lager bringen. Sie ist nur ein Junges, welchen Schaden kann sie schon anrichten?“ Mürrisch schaute Lotusjunges die Kätzin an, sagte aber nichts. Wieder wurde sie unterschätzt! Aber es stimmte, sie musste schrecklich aussehen mit ihrem zerrupften Pelz und den müden Augen. Klein und hilflos.

Liebevoll ringelte die hellgraue Kätzin ihren Schwanz um Lotusjunges und leckte ihr sanft die Ohren, so wie Honigblüte es so oft getan hatte. „Ich weiß nicht, Frostspiegel…“ Winterfell zögerte. „Ach komm schon. Denkst du, der SonnenClan ist so verzweifelt, dass er Junge als Spione schickt?“, schaltete sich nun das dritte Mitglied der Patrouille ein, ein langhaariger, hellgrauer Kater mit dunklen Augen. Das schien Winterfell einzuleuchten. „Also schön. Wir nehmen sie mit ins Lager und fragen Froststern, was er davon hält. Wie ist dein Name?“, fragte er Lotusjunges. „Ich heiße Lotusjunges.“, antwortete sie. „Dann folge mir, Lotusjunges.“ Er nahm den Vogel auf, winkte mit seiner Schwanzspitze und ging davon. Die Mitglieder seiner Patrouille folgten ihm, ebenso Lotusjunges. Ich werde neu anfangen. Ganz neu.

Winterfell führte sie über felsigen Boden, scharf abfallende Klippen und durch kleine Schluchten zu einem Plateau, auf dem ein einziger einsamer Ginsterbusch wuchs. Verwirrt schaute Lotusjunges zu ihm hoch. Würden sie etwa nicht weitergehen? Der langhaarige, hellgraue Kater trottete zu dem Busch, robbte darunter und verschwand. Lotusjunges dämmerte es, dass das der Eingang zum Lager sein musste.

Frostspiegel glitt als nächste unter den Busch, sie folgte ihr und fand sich in einem dunklen Tunnel wieder. Hinter sich hörte sie die Pfotenschritte von Winterfell, sein Geruch mischte sich mit dem des Vogels, den er trug. Blindlings folgte die kleine Katze dem Geruch von Frostspiegel, bis sie ein schwaches Licht erkennen konnte, das langsam größer und heller wurde. Sie konnte jetzt ihren Atem sehen, der sich als weiße Wolke vor ihrem Maul bauschte, da es immer kälter und kälter wurde. Lotusjunges trat hinter den beiden Katzen aus dem Tunnel.

Was sie sah, verblüffte sie, obwohl sie damit gerechnet hatte, das Lager zu sehen. Sie stand in einer riesigen Höhle, deren Wände aus Eis waren. Blau und glänzend erstreckten sie sich sehr viele Schwanzlängen hinauf, wo sie in einer weißen Decke endeten. Durch verschieden große, durchsichtige Stellen in den Wänden und der Decke fiel Tageslicht in die Höhle, welches alles so einfiel, dass es einen Eisblock in der Mitte der Höhle zum Glitzern brachte. Lotusjunges war verzaubert von der Schönheit dieses Spektakels. Winterfell folgte ihrem Blick und sagte: „Dies ist der Glitzerfelsen. Unser Anführer spricht von dort aus zu uns. Er hat seinen Bau in einem Loch auf der anderen Seite des Glitzerfelsens.“ Lotusjunges lies ihren Blick weiter durch die Höhle schweifen.

Diese Höhle schien nur eine Art „Aufenthaltshöhle“ zu sein, denn weitere Tunnel führten davon weg. Neben dem Glitzerfelsen gab es einen Beutehaufen, auf dem fast nur Vögel in allen Größen lagen. Winterfell wies sie an, zu warten, während er seinen Vogel zum Beutehaufen brachte. Dann kam er zurück und sagte an die Mitglieder der Patrouille gewandt: „Es wird das Beste sein, wenn ich Lotusjunges zu Froststern bringe. Ihr ruht euch aus. Ihr habt es verdient. Folge mir, Lotusjunges!“

Er trottete los in Richtung Glitzerfelsen. Lotusjunges folgte ihm zögernd. Was würde der Anführer sagen? Würde er sie aufnehmen? Oder würde er sie verjagen? Tausend Gedanken wirbelten in Lotusjunges´ Kopf umher, gute wie schlechte. Viel zu schnell kamen sie am Eingang des Baus an. Winterfell rief eine Begrüßung und trat ein. In einem Nest aus Federn thronte ein großer, schneeweißer Kater, die eisblauen Augen halb geschlossen.

„Winterfell? Was gibt es? Wen hast du da?“, fragte er neugierig, während er sich gerade hinsetzte und die Augen öffnete. Lotusjunges war von der Sanftheit dieser Stimme überrascht. „Dieses Junge riecht nach SonnenClan! Habt ihr sie etwa entführt??“, fragte er alarmiert. „Nein Froststern. Natürlich nicht. Wir haben sie auf unserem Territorium gefunden, sie war ohnmächtig. Sie muss von der Steinklippe gefallen sein. Frostspiegel hat ihr ein Nest gebaut und wir haben gewartet, bis sie aufwachte. Als sie erwachte, fragten wir sie was sie hier tat, und sie sagte, sie wolle sich unserem Clan anschließen.“

Der Anführer spitzte überrascht die Ohren, richtete das Wort nun an Lotusjunges: „Du willst dich unserem Clan anschließen? Warum?“ „Mein Clan behandelt mich wie ein Neugeborenes, nur weil ich ein wenig kleiner bin als meine Schwester. Ich sollte gestern eigentlich zur Schülerin ernannt werden, doch ich konnte das Mitleid in den Augen meines Anführers sehen, er wollte mich nicht ernennen. Deshalb bin ich weggelaufen.“, erklärte sie mit fester Stimme. „Bitte nehmt mich in eurem Clan auf. Ich möchte einmal eine treue Katze werden und in meinem Clan kann ich das nicht.“

Froststern blickte sie nachdenklich an. „Dein Clan wird denken, wir haben dich entführt, wenn sie dich auf der großen Versammlung sehen. Aber wir werden dich aufnehmen. Wir können neue Schüler gut gebrauchen. Jedoch wirst du nicht zur nächsten großen Versammlung gehen. Das dient nur zu deinem Schutz.“ „Ja Froststern. Vielen Dank! Ich werde dich nicht enttäuschen“, schnurrte die kleine Katze. „Wie ist dein Name?“ „Lotusjunges.“ Froststern nickte. „Gut. Ich werde den Clan über dein Kommen unterrichten.“

Er verließ mit ihnen die Höhle und sprang dann auf den Glitzerfelsen. Er stimmte den selben Ruf an, den auch Strahlenstern benutzt hatte, um seine Katzen zu rufen: „Alle Katzen, die alt genug sind, ihre eigene Beute zu fangen, sollen sich hier am Glitzerfelsen zu einer Versammlung einfinden!“ Nach und nach kamen Katzen aus den umliegenden Tunneln getrottet und ließen sich vor dem Glitzerfelsen nieder.

„Wir haben uns hier versammelt, um eine junge Katze in unseren Clan aufzunehmen. Ihr Name ist Lotusjunges und sie wird von nun an Mitglied des SchneeClans sein.“, lies Froststern verlauten. Leises Gemurmel summte über die Köpfe der Katzen. Eine Stimme wurde laut: „Woher kommt sie? Sie hat das Fell des SonnenClans!“ „Ich habe den SonnenClan verlassen, um mich euch anzuschließen.“, antwortete Lotusjunges tapfer. „Genug! Sie wird zu uns gehören. Ich vertraue ihr, und das solltet ihr auch. Jede Katze verdient eine zweite Chance.

Ich werde sie nun zur Schülerin ernennen. Lotusjunges, tritt vor.“ Die Kätzin tat, wie ihr geheißen, zitternd vor Aufregung. „Von diesem Tag an, bis sie sich ihren Kriegernamen verdient hat, wird diese Schülerin Lotuspfote heißen. Morgentau“, sprach der Anführer eine hellgraue Kätzin mit schönen grünen Augen an, „du bist bereit für deinen ersten Schüler. Ich übergebe Lotuspfote deiner Obhut. Du bist eine schnelle und mutige Kriegerin. Gib all dein Wissen an diese Schülerin weiter.“ Die beiden Kätzinnen traten vor, um sich mit einem Nasenstups zu begrüßen. Ich habe es geschafft! Ich bin eine Schülerin! Freude durchströmte Lotuspfote, in ihrem Kopf drehte sich alles, ihr wurde schwindlig.

„Lotuspfote? Lotuspfote!“ Lotuspfote schüttelte den Kopf. Ihre Mentorin hatte sie angesprochen. „Entschuldige, Morgentau. Was hast du gesagt?“ Morgentau schnurrte amüsiert. „Ich sagte, du sollst dich jetzt ausruhen. Morgen beginnen wir mit dem Training. Ich werde dir zuerst das Lager und dann unsere Grenzen zeigen. Ich hole dich bei Sonnenaufgang ab.“ Lotuspfote nickte erfreut. Ein kleiner, hellgrauer Kater mit weißen Flecken näherte sich schüchtern. „Ha-hallo, Lotuspfote. Ich heiße Geröllpfote. Soll ich dir den Schülerbau zeigen?“ „Das wäre nett. Danke, Geröllpfote.“, miaute Lotuspfote freundlich. Der Kater nickte und ging voraus.


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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Mi Jan 09, 2013 8:14 am

Wie viele kapiel gibts eig.?
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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Mi Jan 09, 2013 8:19 am

uuuh´... viele ^^' so um die zwanzig.....

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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Mi Jan 09, 2013 8:21 am

Nicht wie in den büchern oder? O.o
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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Mi Jan 09, 2013 8:22 am

nicht ganz so viel xD

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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Mi Jan 09, 2013 8:34 am

Da kann ich mein jziges buch ja in den müll schmeißen xP
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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Mi Jan 09, 2013 9:16 am

Echt Klasse, ich liebe den SchneeClan ^^ Schreib weiterhin so toll, es gibt nichts auszusetzen!
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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Do Jan 10, 2013 12:50 am

Die Warrior Cats Bücher sind Nichts gegen deine Geschichten Jani ;D
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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Do Jan 10, 2013 8:48 am

Danke Bumble ^^ :**

Tristan, du bist fies... du verarschst mich ;(;(

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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Do Jan 10, 2013 8:49 am

Nö, er hat recht! Deine geschichte ist echt klasse!
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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Do Jan 10, 2013 8:51 am

er meint es aber nicht ernst ;DD

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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Do Jan 10, 2013 8:52 am

Nun, ich schon ^^
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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Do Jan 10, 2013 8:53 am

aaw danke (:


5. Kapitel

Auf der Lichtung war es still. Kein Windhauch bewegte die Blätter der Bäume, die die Lichtung umgaben, kein Lebewesen rührte sich, nur eine Eule flog vorüber. Ihre Flügel malten Schattenmuster die mondbeschienene Fläche.

Die Schatten streiften eine graublaue Kätzin, die mit gespitzten Ohren und zu den Sternen gerichtetem Blick dasaß und auf jemanden zu warten schien.

Leise Pfotenschritte hallten in der Nacht wider, kündigten die Ankunft einer weiteren Katze an. Die Büsche um die Lichtung herum raschelten leise und heraus trat eine graue Kätzin mit orangenen Augen. Die Blaue neigte grüßend den Kopf, doch die Graue fauchte nur und duckte sich sprungbereit. Die funkelnden Augen schienen zu brennen und starrten die blaue Kätzin herausfordernd an.

"Blaustern!“ ,zischte sie aufgebracht; ihr Schwanz peitschte wütend durch die Luft.

"Du bist an allem schuld! Hättest du auf mich gehört, hättest du Ampferschweif es ihnen sagen lassen, als sie noch in einem Clan waren, wäre das alles nicht passiert! Jetzt sind sie voneinander getrennt, alles ist zerstört! Jetzt sind die Clans endgültig dem Untergang geweiht!“






Lotuspfote erwachte verwirrt, das Nestmaterial fühlte sich fremd unter ihren Pfoten an.

Wo bin ich? Dies ist nicht die Kinderstube des SonnenClans!

Dann fiel es ihr ein: Ihre neue Zukunft! Sie war Schülerin! Ob es schon Sonnenaufgang war? Vorsichtig rappelte sie sich auf, ignorierte den Protest ihrer Muskeln, die sich offensichtlich noch an den Sturz von der Klippe erinnerten, und tappte zum Eingang der Höhle.

Milchiges Licht schimmerte durch die durchsichtigen Stellen in den Wänden, leicht rosa gefärbt und sagte ihr, dass Sonnenaufgang nicht mehr weit war.

Sie ließ sich vor dem Bau der Schüler nieder und begann sich unbeholfen und aufgeregt das Fell zu pflegen.

Sie fuhr sich gerade mit der Pfote über das Ohr, als Morgentau aus einer nahegelegenen Höhle getrottet kam. Überrascht schaute sie ihre Schülerin an. „Du bist schon wach? Ich dachte du würdest müde sein von gestern...“

Lotuspfote ließ ein belustigtes Schnurren hören. „Ich war viel zu aufgeregt! Das ist mein erster Tag als Schülerin.“

„Dann wollen wir anfangen!“, miaute Morgentau erfreut. „Zuerst werde ich dir das Lager zeigen. Den Bau der Schüler und den des Anführers kennst du bereits.“ Sie zeigte mit ihrer Schwanzspitze auf die Höhle, aus der sie zuvor gekommen war. „Dies ist der Kriegerbau. Oh nein!“, fügte sie hinzu als Lotuspfote gerade die Nase hineinstecken wollte. „Das wäre keine gute Idee. Die Krieger würden es dir übel nehmen, wenn du sie aufwecken würdest. Die meisten von ihnen sind echte Morgenmuffel. Hier im SchneeClan jagen und trainieren wir erst, wenn die Sonne höher steht und das Glitzern des Schnees unsere Augen und Pelze besser verbirgt.“ Sie zwinkerte. „Komm lieber weiter.“ Sie führte sie weiter zum Eingang einer Höhle, der mit schimmernden Eisblumen verziert war.

„Hier lebt unsere Heilerin Flockentanz. Sie hat einer sehr enge Bindung zum SternenClan, das macht sie zu einer unbezahlbaren Heilerin. Leider ist sie etwas komisch… Aber Froststern sagte, ich solle dich untersuchen lassen, wegen deinem Sturz gestern.“ Bevor Lotuspfote entgegnen konnte, es gehe ihr gut, war Morgentau schon in der Höhle verschwunden und ihr blieb nichts anderes übrig, als ihr zu folgen.

Der Bau der Heilerin war sehr gemütlich. In einer Ecke lag ein dickes Nest aus Moos und Farn, daneben, in der Wand, gab es viele Spalten, in denen Flockentanz ihre Heilkräuter aufbewahrte. Eine dicke Eissäule trennte diese Hälfte der Höhle von der anderen, wo die kranken Katzen Unterschlupf finden konnten. Die Heilerin selbst versorgte gerade die blutende Pfote einer jungen Kätzin, deren Fell so makellos weiß war, dass sie fast durchsichtig wirkte.

„Das ist Klarpfote, die Schülerin von Gipfeljäger.“, flüsterte Morgentau. Geduldig warteten die beiden Kätzinnen, bis Flockentanz die Wunde versorgt hatte und die weiße Schülerin entließ. Im Vorbeigehen musterte die weiße Kätzin Lotuspfote interessiert. „Hallo.“, miaute sie und blieb stehen. „Ich bin Klarpfote. Wer bist du? Wo kommst du her? Ist etwas passiert, während wir auf Nachtpatrouille waren?"

Lotuspfote wusste nicht warum, aber der forschende Blick der Kätzin war ihr unangenehm. Sie fühlte sich, als ob diese klaren, kalten Augen in ihr Innerstes blicken, ihren Geist wie ein Buch studieren und all ihre Ängste und Träume offenbaren konnten. Glücklicherweise rettete sie ein schlanker, weißer Kater vor einer Antwort, indem er nach der Schülerin rief. Diese sah Lotuspfote noch einmal misstrauisch an, neigte dann aber den Kopf vor Morgentau und Flockentanz und verschwand.

Die weiße Heilerin mit den grauen Tupfen wandte sich nun Lotuspfote und ihrer Mentorin zu. „Guten Tag, meine Lieben. Was kann ich für euch tun?“, miaute sie mit einer Stimme, so sanft und weich wie frische Schneeflocken, die vom seichten Wind getragen wurden.

Sie schien keinesfalls überrascht, dass es eine neue Katze in ihrem Clan gab, obwohl Lotuspfote sie auf der gestrigen Versammlung nicht bemerkt hatte.

Morgentau übernahm die Antwort, bevor sie die Frage richtig registriert hatte:

„Lotuspfote ist, kurz bevor sie zu uns kam, von der Steinklippe gefallen. Es ist ein Wunder, dass sie noch lebt. Froststern denkt, sie könnte sich innere Verletzungen zugezogen haben und hat uns deswegen zu dir geschickt.“

„Nun, was mein Bruder nicht alles denkt.“, murmelte die Heilerin. Lauter fügte sie hinzu: „Also dann, Lotuspfote, setz dich, damit ich dich untersuchen kann.“ Gehorsam machte es sich die Kätzin auf dem Boden bequem. Nachdem Flockentanz sie gründlich beschnüffelt, betastet und abgehört hatte, befand sie, dass ihr nichts fehlte, außer einer guten Portion Schlaf. „Ich werde dir ein paar kräftigende“-

Weiter kam sie nicht. Mit einem Mal versank sie in eine Art Trance. Ihr Kopf und ihr Schwanz senkten sich, ihre Ohren legten sich an und ihr Blick wurde glasig, als wäre sie weit weg, würde Bilder sehen, die anderen verborgen blieben. Dieser Zustand dauerte nur ein paar Sekunden an, doch als Flockentanz wieder normal wurde, ging es ihr ganz und gar nicht besser. Sie zitterte am ganzen Leib.

„Das war eine Prophezeiung vom SternenClan.“, flüsterte sie und fixierte sie mit ihren klaren Augen. „Sie betrifft dich.“

Lotuspfote starrte sie entsetzt an. Unmöglich! Wie konnte das sein?

„Was… um was ging es?“, fragte sie ängstlich. „Es ist nicht meine Aufgabe, dir das zu sagen, sie haben mich davor gewarnt.“, antwortete Flockentanz mit sanfter Stimme. „Wenn sich die Prophezeiung erfüllen soll, musst du es selbst herausfinden. Hab Vertrauen, junge Lotuspfote. Der SternenClan wird dich auf den rechten Weg führen.“

Verwirrt und ein wenig ängstlich verließ Lotuspfote zusammen mit Morgentau, die die ganze Zeit kein Wort gesagt hatte, den Bau. Diese räusperte sich jetzt und versuchte, einen unbeschwerten Ton anzuschlagen: „Also… dann zeige ich dir den Rest des Lagers, in Ordnung?“ Lotuspfote nickte nur abwesend. Wie in Trance folgte sie ihrer Mentorin zur Kinderstube, die seltsamen Worte hallten noch immer in ihrem Kopf nach.



Im Lager des SonnenClans schreckte eine gewisse Älteste aus dem Schlaf hoch.


Der Besuch in der Kinderstube vertrieb die mysteriöse Prophezeiung vorerst aus ihren Gedanken. Die Kleinen waren so süß, wie sie an den Bauch ihrer Mutter gekuschelt schliefen. Morgentau erklärte ihr, dass die Jungen gestern erst geboren worden waren, und Schneeblüte, die Mutter, sah mit liebevollem Blick auf sie herab. Beide Junge waren makellos weiß, bis auf schwarze Ohr- und Schwanzspitzen, die bei SchneeClan-Katzen anscheinend sehr selten waren.

Der letzte und interessanteste Bau im Lager war der der Ältesten. Von der Decke hing Efeu herab, welches wohl nicht einfach dort gewachsen war, sondern sicherlich in mühevoller Arbeit hatte aufgehängt werden müssen. Auf zwei dicht beieinanderliegenden Nestern thronten zwei sehr alte Katzen, eine Kätzin und ein Kater. Die Kätzin war hellgrau, während den weißen Pelz des Katers bräunliche Flecken schmückten. Die hellgraue döste vor sich hin, während der weiße gerade Spuren von Blut von den Schnurrhaaren leckte. Es musste wohl das Blut von Beute sein, denn überall lagen Vogelfedern verstreut, auch roch es stark nach danach. Aber er erinnerte nicht an die Spatzen und Tauben im Wald beim SonnenClan, sondern hatte etwas wildes und freies an sich.

Lotuspfote lief das Wasser im Maul zusammen - sie hatte den ganzen Tag noch nichts gegessen.

Morgentau neigte höflich den Kopf vor den beiden Ältesten und Lotuspfote beeilte sich, es ihr gleichzutun. Die Graue öffnete nun doch ihre Augen. Dieses leuchtende Blau überraschte sie, sie hatte etwas Matteres erwartet, hellgrün vielleicht. Es stellte sich heraus, dass die Ältesten sehr nett zu ihr waren, obwohl sie aus einem anderen Clan kam. Als Morgentau zum Jagen gerufen wurde, erlaubten sie Lotuspfote, bei ihnen zu bleiben, da sie noch keine Erfahrung im Jagen hatte und es in den Bergen gefährlich werden konnte, wenn man die Umgebung nicht kannte. So blieb sie bis lange nach Sonnenuntergang und lauschte den Geschichten der beiden.



In der Nacht träumte sie. Sie rannte durch einen dunklen Wald, gehetzt von Schatten, glühenden Augen in der Finsternis. In den Bäumen um sie herum sah sie Katzen sterben, Katzen, denen brutal die Kehle zerfetzt oder der Bauch aufgeschlitzt worden war. Lotuspfote rannte immer weiter, getrieben von ihrer Todesangst. Doch plötzlich wurde der Wald lichter. Auf einer Lichtung stand eine schöne, blaugraue Kätzin, die Lotuspfote zu sich winkte.

Als die Schülerin die Kätzin erreicht hatte, verschwanden die Schatten, flohen, verschmolzen mit der Dunkelheit. Die Kätzin blickte sie aus klaren blauen Augen an. „Sei gegrüßt, Lotuspfote.“ „W-Wer bist du?“, fragte diese verängstigt. „Mein Name ist Blaustern. Ich bin sicher, du hast von mir gehört. Doch wir haben nicht viel Zeit. Ein Sturm kommt auf, junge Lotuspfote, ein Sturm, der euch alle vernichten könnte. Das Böse wird stärker.

Doch diesmal seid ihr nicht allein. Vor einiger Zeit erhielten wir eine Prophezeiung: Die neuen Sprosse der goldenen Blüte, vereint mit Wind, Wasser und Eis werden die Macht haben, die Dämmerung der Clans herbeizuführen. Denke daran, dass die Dämmerung nicht nur den Abend, den Frieden, ankündigt, sondern auch den Morgen, die Veränderung, das Ende des Alten. Vergiss diese Prophezeiung nicht, wenn es soweit ist.“

Lotuspfote wachte schweißgebadet auf. Nach den Worten der Kätzin war ein letztes Bild erschienen, bevor sie aufgewacht war.

Sie und Blumenpfote, als goldene Sternenkatzen.

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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Do Jan 10, 2013 10:58 am

Die GANZE geschichte hast du nur mit kate zusammen erfunden?
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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Fr Jan 11, 2013 3:09 am

Wenn du so weiter machst, fallen mir bald keine Worte mehr ein ^^!
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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Fr Jan 11, 2013 3:50 am

Wie habt ihr beide das zusammen geschrieben? Das hat sie länge eines normalen waca buches xP
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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Fr Jan 11, 2013 5:48 am

Jaaa die haben wir zusammen erfunden ^^' gegen Ende wird es schlechter, da hat Sun dann aufgehört ;DD ok, nächstes Kapi :PP


6. Kapitel

Der Himmel färbte sich langsam schwarz und eine fahle Silhouette des vollen Mondes begann zu glühen.
Eine Katzengruppe suchte sich zügig den Weg den verschneiten Berghang hinunter, die weißen Pelze leuchteten hellsilbern im Mondlicht.
Der Schnee wurde weicher und dünner, bis er schließlich einer großen steinigen Wiese, die von einer kleinen Senke unterbrochen wurde, wich. Ein riesiger Baum zierte die Kuhle, in der schon viele schlanke Körper ungeduldig auf-und ab liefen. Verschiedenfarbige Augen blitzten im Mondlicht auf, als der SchneeClan sich zu den anderen Katzen mischte.
„SchneeClan!“ ,zischte eine goldene Kätzin, die grünen Augen vor Wut glühend. Weitere Katzen knurrten und sträubten ihr Fell andere zogen sich zurück und betrachteten mit argwöhnischen Blicken die gereizte Stimmung.
„Was ist los?“ ,miaute Klarpfote schüchtern zu ihrem Mentor und blieb dicht bei ihm, fürchtete sich vor dem Hass, den die SonnenClan Katzen versprühten.
„Warte ab.“ Sein Knurren vibrierte tief in seiner Kehle und seine Muskeln spannten sich, bereit zum Sprung.
„Gipfeljäger, denk an das Gesetz.“ ,murmelte ihr zweite Anführerin und legte sanft ihren Schwanz um die Schulter des erfahrenen Kriegers.
„Wie du willst, Diamantenschweif.“ Der Kater senkte leicht den Kopf, doch er ließ die anderen Katzen nicht aus den Augen. „Aber wehe, wenn einer von diesen räudigen-“
Ein Jaulen unterbrach ihn – die Anführer der Clans hatten sich auf den unteren Ästen des Baumes eingefunden und Windstern baute sich mächtig vor ihnen auf.
„Katzen aller Clans, willkommen zu unserer Großen Versammlung. Der SturmClan hat wenig zu melden, doch ich fürchte, dass der SchneeClan...“ Sie stoppte und funkelte Froststern bedrohlich an.
„....unsere Beute stielt. Habt ihr nicht genug Beute in euren ärmlichen Bergen? Ihr hättet niemals dort nach oben sollen, das ist kein Lebensraum für edle Katzen von unserem Gesetz!“
Der Anführer des SchneeClans neigte schwach den Kopf, und entgegnete mit rauer Stimme:
„Wir haben unser Territorium niemals verlassen, Windstern. Deine Anschuldigungen sind unbegründet, aber vielleicht solltest du deinen Blick auf den RegenClan werfen. Die Flüsse sind in dieser Blattgrüne niedrig, und die Fische und Wassermäuse verziehen sich an den See, der am Fuße unseres Gebietes liegt. Meine Patrouille hat euch gesehen, Wellenstern und sie verjagt, also leugne es nicht.“
Der Kater duckte sich schuldig doch seine Augen blitzten wütend.
„Es stimmt, Froststern und ich leugne es nicht. Doch ich bitte um Einsicht und Erlaubnis dort zu jagen, wenn die Flüsse vertrocknet sind. Ansonsten werden wir wohl darum kämpfen müssen.“
„Mein Clan scheut nicht vor deinen Kriegern.“ ,erwiderte der alte weiße Kater. „Und ebenso wenig ich.“
Wellenstern lachte leise und sah den Anführer des SchneeClans amüsiert an.
„Ich bitte dich, sie dich doch an. Du bist alt und schwach und lebst dein letztes Leben, wie ich erfahren habe. Es liegt an dir – dein Leben steht auf dem Spiel.“
Entsetztes Gemurmel verbreitete sich unter den Reihen der hörenden Katzen, doch Froststern blieb ruhig. Einzig sein peitschender Schweif zeugte von seiner Besorgnis.
Dennoch war seine Stimme fest, als er tapfer weitersprach.
„Ich habe meinen Clan durch viele Monde geführt und habe eine bessere Vertreterin als jeder andere Clan. Ich habe den Tod nicht zu fürchten.“
Erstaunte Blicke flogen über die Lichtung, und Klarpfote war stolz auf die tapferen Worte ihres Anführers.
„Merke dir meine Worte, Froststern.“ Dann trat Wellenstern zurück und auch Windstern verließ das vordere Plateau. Doch dann schritt Strahlenstern nach vorne, den Kopf hoch erhoben und ließ seinen Blick unangenehm über die SchneeClan-Katzen schweifen.
„Auch ich werfe dem SchneeClan Schuld vor. Sie haben das Kriegergesetz verraten und uns blutrünstig ein Junges entrissen!“
Schockierte Stille brach über die Versammlung ein. Dann wurde wütendes Gejaule und Fauchen laut.
„Das ist nicht wahr!“ -„Wir waren immer treu dem Gesetz ergeben!“-„Der SchneeClan ist edler als jeder andere Clan!“ -„Der SonnenClan sollte selbst auf seine Jungen achten können!“ ,schrien mehrere Katzen durcheinander.
„Jungen-Diebe!“- „Ihr brecht das Gesetz!“ -„Seid ihr schon so schwach, dass ihr die Krieger der anderen Clans stehlen müsst?!“
„RUHE!!“ ,hallte der Schrei der Anführer über die Senke, doch das Knurren stoppte nicht. Klarpfote sah beängstigt nach oben und schnappte erschrocken nach Luft – Wolken zogen schneller und schneller auf den Mond zu, bald würden sie die heilige Scheibe bedecken.
„Seid still! Ich hoffe, Strahlenstern, du hast einen guten Grund, solchen Verrat vorzuwerfen. Würdest du uns den Gefallen erweisen, zu erklären?“ ,forderte Windstern kühl, doch in ihren Augen blitzte Interesse.
„Ein Junges wurde gestohlen und der SchneeClan hat es entführt! Es war ein wertvolles Geschenk des SternenClans und wird nicht bei einem Haufen räudiger Flohsäcke aufwachsen!“ ,jaulte eine Kätzin direkt vor Gipfeljäger und sah ihn dabei wütend an. „Es war ein Junges von Honigblüte!“
Und somit von Strahlenstern selbst... ,schloss Klarpfote. Lotuspfote!
„Das ist nicht wahr!“ ,rief Froststern erzürnt. „Sie kam aus freien Stücken zu uns.“
„Das ist wahr....“ ,flüsterte eine goldene Kätzin, nicht weit entfernt von Klarpfote und Gipfeljäger. „Nein ist es nicht!“ ,zischte eine andere und brachte sie zum Schweigen. Wollten sie einen Kampf?
„Fuchsherzige Feiglinge!“, jaulte Sonnenfluss und jagte auf Diamantenschweif zu. Erschrocken sprang die weiße Kätzin zur Seite, doch Sonnenfluss legte eine elegante Kehrtwendung hin und sprang auf ihren Rücken, wo sie mit ihren scharfen Krallen in blinder Wut ganze Büschel weißen Felles herausriss. Die zweite Anführerin des SchneeClans jedoch versuchte nicht zurückzuschlagen, sie schüttelte Sonnenfluss nur ab und wich den nachfolgenden Angriffen geschickt aus.
„Der SonnenClan hat Kampf gewählt!“ ,schrien mehrere SchneeClan-Katzen und sprangen auf die Goldenen zu, die sie schon mit gezückten Krallen erwarteten. Die Senke explodierte in wildem Kampf.
Die Wolken...
Ein größerer Kampf entstand, Regen- und SturmClan schlossen sich einer der Seiten an, und die Lichtung verwandelte sich in ein Schlachtfeld. Fellfetzen flogen durch die Luft, und Blutgeruch beschwerte die Luft.
Erschöpftes Schnaufen ließ Klarpfote aufhorchen – Diamantenschweif war von drei Kriegern bedeckt und zwei weitere hieben auf sie ein, die Mienen von Wut verzerrt. Noch immer versuchte sie auszuweichen, doch später kämpfte auch sie mit gezückten Krallen, das wunderschöne Fell von blutenden Furchen verunstaltet.
Ihr Jaulen durchbrach das Kampfgeschrei, als sie keuchend auf den blutbedeckten Boden fiel und weiter von den fünf Kriegern gehetzt wurde.
Sie verliert!
Noch ein letztes Mal bäumte sie sich auf, das sonst so liebevolle Gesicht voller Mordgier verzerrt, bereit zu sterben, um ihren Clan zu schützen.
Froststern sprang vom Hochstein herab und zerrte heftig zwei Krieger von seiner Stellvertreterin herunter.
„Du bist der Herrschaft nicht würdig!“ ,fauchte ein riesiger Kater mit breiten Schultern, dem Geruch nach RegenClan, und drückte Froststern mit seinen mächtigen Klauen nieder, bis ein ohrenbetäubendes Knacken das Geschrei in der Senke übertönte.
Überrascht ließ der Kater ab, drehte sich um und verschwand in der erstarrten Menge. Doch die Starre hielt nicht lange– gerade jetzt kämpften die SchneeClan Krieger umso verbissener, um den Tod ihres Anführers zu rächen. Die Welt um Klarpfote schien stehen geblieben zu sein, als sie voller Schock und gesträubten Fell den verrenkten Körper ihres Anführers liegen sah.
Sein letztes Leben....
Ein tiefes Grollen hallte in der Nacht wider, unterbrach diesen schrecklichen Kampf für ein paar wenige Herzschläge, ehe die Wut wieder die Macht übernahm.
Der Mond war klar, keine Wolke bedeckte ihn, doch mit Froststerns letztem Atemzug schien der Himmel mit ihm zu sterben. Die Sterne erloschen, und der Mond troff vor Blut, dass langsam über die runde Scheibe sickerte und ihren Schein darin ertränkte.
So viel Blut...
„STOPP!! EIN TOD EINES ANFÜHRERS – AUF DER GROSSEN VERSAMMLUNG!“, schrie Flockentanz von den Heilern, die bisher nur geschockt dagesessen und den Kampf beobachtet hatten.
Dieser Kampf musste gestoppt werden....nur wie? War ein Tod nicht genug?
Lotuspfote!


Der Geruch der Maus wurde stärker, je näher sich Lotuspfote an sie heranschlich. Das Wasser lief ihr im Mund zusammen, doch das kleine Tier bemerkte ihre Bewegungen, getarnt vom Licht der Sonne nicht. Ein letzter Sprung, und-
Ein lautes Rascheln verjagte die Maus, und die gesamte Welt um sie herum ging in Nebel auf.
Lotuspfote zischte gereizt, und fand sich im dunklen Bau des SchneeClans wieder, wo es keine Mäuse gab, obwohl sie sich so nach dem saftigen Geschmack der Sonne sehnte...
„Lotuspfote!“ ,zischte es aus der Dunkelheit des Baus, doch sie erkannte die hektische Stimme.
„Klarpfote? Solltest du nicht auf der Versammlung sein?“
„Doch!“ ,jaulte sie bekümmert. „Aber dort tobt ein Kampf – wegen dir!“
Wegen mir? Auf einen Schlag war sie wach, sie konnte sich ihre Familie vorstellen, wie sie blutdurstig auf ihre neuen Freunde losjagten....Der SonnenClan war der sanfteste Clan, vermied unnötige Kämpfe und liebte jeden unter ihnen, wie ein Familienmitglied.
Nur mich nicht....
„Ein Kampf? Mit dem SonnenClan?“ „Nicht nur sie! SturmClan kämpft auf unserer Seite, und RegenClan auf ihrer....Es ist so viel Blut da, ich habe Angst! Lotuspfote, du musst kommen, und dieses Unrecht klar stellen, bevor noch mehr sterben!“
Alarmiert wirbelte sie herum, schon zum halben Weg aus dem Lager raus.
„Noch mehr? Du meinst...“
Honigblüte, Blumenpfote, Morgentau...Diamantenschweif....
Ihr Herz zerbrach, als sie sich jeden ihrer Liebsten blutend und zerschmettert am Boden liegend vorstellte...
„Froststern. Aber bitte los, ich will nicht, dass sein Tod umsonst war.“



Als sie in der Senke ankamen, war der Kampf beendet. Jeder Krieger leckte bestürzt seine Wunden, der Mond noch immer eine blutrote Scheibe am sternenlosen Himmel.
Die SchneeClan Katzen umringten trauernd ihren toten Anführer, der leblos inmitten einer riesigen Lache seines eigenen Blutes lag. Diamantenschweif stand direkt vor ihm, leckte langsam, mit geschlossenen Augen sein nun rotgefärbtes Fell rein.
Ein Wimmern entfuhr Lotuspfotes Kehle, als sie sich zwischen sie schob und die neue Anführerin sie ansah. Ihre sonst klaren Augen waren trüb, und voller spiegelnder Tränen, die das Licht des blutenden Mondes brachen.
„Er war mein Vater....und ich hätte hier liegen sollen, nicht er. Er wollte mir nur helfen... Ach, was soll ich nur ohne dich tun?“, fragte sie leise. „Es war nicht deine Schuld.“ ,versuchte ein anderer Kater sie zu trösten, doch sie richtete wieder ihren Blick auf die einzige goldene Kätzin des SchneeClans.
„Lotuspfote...bitte sag, dass dieser Kampf es wert war...“
Plötzlich erglühte ein Feuer in ihren strahlenden Augen, als sie mit einem gewaltigen Satz auf einen der Äste sprang.
„Katzen der Clans! Ich bitte ein letztes Mal um Ruhe. Lotuspfote ist hier, um diesen Kampf zu entscheiden, und die Wahrheit auszusprechen. Erzähl die Geschichte, weshalb die Berge dein Zuhause wurden.“
Ein Knoten verschnürte ihre Kehle, als sie versuchte, sicher zu sprechen. Doch als sie ihren Vater ansah, wurde sie von Wut überwältigt und begann zu erzählen....



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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Fr Jan 11, 2013 6:57 am

Ich liebe es, ich liebe es! Ich hasse es wenn das Kapitel zu ende ist und ich liebe es wenn das nächste beginnt! Bitte beeile dich, ich will wissen wie die SonnenClankatzen reagieren!
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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Sa Jan 12, 2013 6:29 am

dann will ich dich mal nicht weiter auf die Folter spannen ^^

7. Kapitel

"Der SchneeClan hat mich nicht entführt. Ich bin aus freien Stücken gegangen, weil der SonnenClan mir meine Zukunft verwehren wollte.“ Leises Gemurmel erhob sich über die Lichtung. Unten warfen sich die Katzen ungläubige Blicke zu, von oben blickte Strahlenstern traurig auf sie herab.

Die unendliche Trauer in ihres Vaters Blick durchbohrte ihre Seele wie tausend Dornen, doch sie verschloss ihr Herz. Sie konnte sich nun keine Schwäche erlauben.

„Als Strahlenstern meine Schwester und mich zu Schülern ernennen wollte, sah ich das Mitleid in seinen Augen. Er dachte, ich sei schwach. Er dachte ich wäre noch nicht bereit. Er dachte ich hätte nicht die selbe Kraft, meinem Clan zu dienen, wie Blumenpfote.

Ich wusste, dass er mich nicht ernennen würde. Ich rannte weg und fand im SchneeClan mein neues Zuhause. Froststern vertraute mir, er ernannte mich zur Schülerin. Er gab mir eine Chance, eine neue Zukunft. Der SchneeClan ist jetzt mein Zuhause. Ich bin dort glücklich, glücklicher als ich es im SonnenClan je werden könnte.“

Sie hielt inne. Stimmte das? Hatte sie sich nicht erst in ihrem letzten Traum nach dem Wald gesehnt, nach der Wärme der Sonne, dem Rascheln der Bäume im leichten Wind, dem Geschmack von Maus, anstatt der zähen Falken im SchneeClan?

Doch nun gab es kein Zurück mehr. Sie hatte ihrem neuen Clan die Treue geschworen und sich von ihrem alten losgesagt. Nun war sie erneut gefangen, doch diesmal in ihrem Herzen, das an zwei Orten schlug und sich nicht entscheiden konnte.

„Es tut mir leid, Mutter. Ich wollte euch nicht wehtun. Weder dir, noch Vater, noch Blumenpfote. Aber ich gehe nun meinen eigenen Weg. Der SternenClan hat mich zum SchneeClan geführt und ich werde ihrer Entscheidung vertrauen. Lebt wohl, ihr alle.“

Honigblüte trat vor. „Ich verstehe dich, Lotuspfote. Du wurdest ungerecht behandelt, und der SonnenClan entschuldigt sich dafür. Aber bitte, komm zurück nach Hause! Dein Clan braucht und vermisst dich.“

Lotuspfote schüttelte den Kopf. „Ihr braucht mich nicht. Ihr habt viele starke Krieger. Mein Herz aber liegt in den Bergen, beim SchneeClan.“ Erfolglos versuchte sie die Zweifel zu ignorieren, die an ihr nagten.

„Bist du sicher, Lotuspfote? Eines Tages wirst du vielleicht gegen uns kämpfen müssen. Willst du das wirklich? Überleg es dir gut, meine Tochter, denn wenn du dich einmal endgültig für den SchneeClan entschieden hast, gibt es kein Zurück mehr. Du wirst nicht zurückkehren können.“ Strahlensterns Miene hatte sich verhärtet. Sein Gesicht war jetzt nicht mehr das eines liebenden Vaters, sondern das eines Kriegers. Das eines Anführers.

Nach außen hin blieb Lotuspfote ruhig, doch in ihr tobte ein Sturm der Verzweiflung. Ihr Vater sagte genau das, was sie die ganze Zeit befürchtet hatte. Sie sehnte sich danach, sich an sein Fell zu pressen, seinen Duft einzuatmen und seine Wärme zu spüren, so wie früher, wenn er sie und ihre Schwester in der Kinderstube besucht hatte.

Doch es ging nicht. Nie wieder würden sie einander so nahe sein. Eine seltsame Melancholie ergriff Besitz von ihrem Herzen, doch sie schüttelte sie ab. Sie würde nicht in einen Clan zurückkehren, wo man ihr ihre Zukunft verwehrte!

„Ich werde nicht zurückkehren wollen. Der SchneeClan wird mein Zuhause sein bis ich zum SternenClan gehe. Mein Entschluss steht fest.“ Lotuspfote blickte ihrem Vater fest in die Augen. Schließlich neigte dieser den Kopf. „So sei es. Von nun an bist du nicht mehr meine Tochter. Von nun an gehörst du zu einem feindlichen Clan, auf deinen Wunsch hin. Und so wirst du von nun an auch behandelt werden. SonnenClan, wir gehen.“

Mit diesen Worten und einem Schwenken seines Schweifes drehte er sich um und sammelte seinen Clan um sich. Honigblüte starrte Lotuspfote noch einmal bittend an. Wenn sie jetzt noch klein beigab, würde ihr Vater ihr wahrscheinlich erlauben, in den Clan zurückzukehren, dafür würde Honigblüte sorgen. Doch ihr Stolz verbot es ihr. Sie würde jetzt nicht zurückgekrochen kommen, bettelnd, in ihrem alten Clan wiederaufgenommen zu werden. Jetzt nicht mehr.

Ihre Mutter schien diese Entschlossenheit in ihrem Augen gesehen zu haben, denn sie drehte sich mit einem letzten Zucken ihres Schwanzes um und verschwand hinter ihrem Clan im Gebüsch.

Sie spürte, wie ein weicher Pelz den ihren berührte. „Vielen Dank, Lotuspfote. Du hast unserem Clan große Treue bewiesen. Ich bin stolz, an deiner Seite kämpfen zu dürfen.“ Diamantenschweifs Worte klangen hohl und aufgesetzt, sie konnten die Trauer über den Tod ihres Vaters nicht verbergen. Dennoch wusste Lotuspfote, dass sie es ernst meinte.

„Ich danke dir, Diamantenschweif.“ Sie neigte den Kopf. Die neue Anführerin blinzelte sie kurz an, dann winkte auch sie ihrem Clan, der nun der letzte in der Senke war, mit der Schwanzspitze zu. „SchneeClan, wir gehen auch.“ Und mit einem traurigen Ausdruck in den Augen hob sie die Leiche ihres Vaters auf und lief voraus.



Der Horizont färbte sich bereits hell, als die Patrouille das Lager erreichte. Lotuspfote konnte vor Müdigkeit kaum noch die Pfoten heben. Sie wünschte sich nichts sehnlicher, als zu schlafen. Als die Katzen die Höhle betraten, schlug ihnen regelrecht eine Welle der Erregung entgegen, die schnell in Entsetzen umschlug, als die zurückgebliebenen Katzen die Leiche ihres Anführers erblickten.

"Was ist passiert? Ich dachte, das wäre eine große Versammlung!"

"Das war es auch, Frostspiegel, doch das Gesetz wurde gebrochen. Aber sei beruhigt: Unser Clan hat den Kampf nicht begonnen." ,beruhigte sie Diamantenschweif leise, wie eine Königin ein Junges, die Stimme zitternd aber bestimmt. Aber war sie nicht jetzt die Mutter des Clans?

"Warum gab es überhaupt einen Kampf? So etwas hätte nie geschehen dürfen, beim SternenClan! Ein Toter! Und dann noch unser Anführer!" ,krächzte eine der Ältesten.

Die neue Anführerin ignorierte die Frage, und erklomm stumm den Glitzerfelsen, dessen Oberfläche im Morgengrauen wie ein Rubin schillerte.

„Katzen des SchneeClans. Heute Nacht wurde das Gesetz gebrochen und der SchneeClan dafür wurde bestraft. Dennoch ist Froststern in Ehren gestorben, indem er mich aus den Klauen der SonnenClan- Krieger befreite, die unehrlich und listig kämpften. Außerdem hat auch der goldene Clan das Gesetz unserer Ahnen gebrochen, wir haben uns nur gewehrt. Der Zorn des SternenClans weilt bei ihnen! Unser Clan ist stark und mein Vater lebte neun lange und ehrenvolle Leben, führte unseren Clan besser als ich es je könnte. Nun ist es an mir es zu versuchen, und seinem Geist eine Ehre zu sein.“

Jubelrufe wurden laut, wurden durch die Reihen getragen, hinauf in den Himmel und der ganze Gipfel summte unter der entweichenden Angst. Diamantenschweifs Rede hatte alle Herzen ergriffen, Zweifel vertrieben und nichts als Zuversicht hinterlassen. Dennoch....

„Ich respektiere Lotuspfote für ihre Wahl: Sie hat ihre Vergangenheit hinter sich gelassen, vergraben, und ihrem Vater den Rücken gekehrt. Ihr Herz ist nun frei, um zu einem vollständigen Mitglied des SchneeClans zu werden.“

Der Jubel brach ab – hinterließ nur Stille, verwirrte Blick und das wütende Zischen mehrerer Katzen.

„Sie bringt nur Ärger! Hätten wir sie vertrieben, würde Froststern noch leben!“ ,brüllte ein machtvoller Kater, dessen Augen bedrohlich ihren Weg in ihr Bewusstsein gruben.

Tiefe Trauer überschwemmte Diamantenschweifs Augen, machte sie zu zwei trüben Monden, die traurig im ersten Licht erglühten.

„Das mag wahr sein, Splittereis, doch sie hat uns Treue bewiesen, so müssen wir ihr auch vertrauen.“

„Aber ihr Herz liegt in einem anderen Clan!“ ,protestierte eine Kätzin. „Sie wird nie so sein wie wir!“

„Sie hat ihr Herz losgesprochen – es ist frei, um sich an einen anderen zu binden.“

Ihre Worte waren sanft, doch etwas Tiefgründiges, Befehlendes lag dahinter. Beleidigtes Knurren und Zischen war von einigen zu hören, doch die neue Anführerin sprach unbeirrt weiter.

„Als zweite Anführerin ist es nun meine Bestimmung, diesen Clan als volle Anführerin zu leiten. Der RegenClan droht mit Kampf, und der SonnenClan wird Rache ziehen. Heute Nacht werde ich zum Sternengipfel aufbrechen, um meine neun Leben zu empfangen. Auch Lotuspfote wird nun in einen neuen Stand berufen, deshalb wird sie mich begleiten.“

„Sollte nicht noch ein richtiger Krieger mitkommen? Nur für alle Fälle?“ ,verlangte Splittereis.

„Der Sternengipfel liegt direkt neben unserem Territorium, wir passieren kein anderes. Der Weg ist heilig und unser Recht, frei zu reisen – meine Entscheidung steht fest, oder“

Sie machte eine Pause, ließ ihren blauen Blick über ihre Krieger schweifen, verlangend und misstrauisch zugleich, „wagt es jemand, meine Autorität in Frage zu stellen?“

Ihre Frage wurde zu einem Ruf, der dunkel widerhallte. Mürrische Blicke zuckten auf, doch keiner wagte, zu widersprechen.

Zufrieden sprang Diamantenschweif zu Lotuspfote herab, nickte ihr freundlich zu und marschierte auf den Lagereingang zu.

„Dann soll es so sein – wir brechen sofort auf.“





Klarer, kalter Wind schlug ihr entgegen, als Lotuspfote sich den Weg nach oben kämpfte. Das Gestein unter ihr war eingeschneit und an mehreren Stellen vereist.

Diamantenschweif sprang leichtfüßig von Vorsprung zu Vorsprung, ignorierte den peitschenden Wind und das Schneegestöber.

Lotuspfote fiel immer weiter zurück, die Augen fast geschlossen, die Ohren angelegt, um den Böen zu entkommen. Der Himmel verdunkelte sich zum Abend, ein sanftes Orange-Rot irgendwo hoch über ihnen. Der Schneesturm wurde stärker, wehte sie fast über die Klippen auf den weit entfernten Boden zurück.

„Diamantenschweif...“ ,keuchte sie, grub ihre Krallen in das gefrorene Wasser.

Die Anführerin war nicht mehr zu sehen, bis sie plötzlich direkt vor ihr aus dem Schnee auftauchte.

„Ich habe vergessen, dass du dieses Wetter nicht gewöhnt bist. Halte dich dicht hinter mir....komm weiter, es ist nur noch ein Stück. Siehst du die Wolkenbank? Ab dort wird es leichter.“

Damit drehte sie wieder, nahm den Aufstieg wieder auf, warf aber immer wieder einen Blick zurück, um auf die junge Schülerin zu achten.

Die Wolkenbank kam immer näher, umgeben von einem heftigen Sturm, fliegendem Schnee und klirrendem Eis. Lotuspfote schluckte und legte die gefrorenen Ohren an – ab dort würde es wohl eher schwerer werden! Trotzdem vertraute sie dem Urteil ihrer Anführerin und hielt sich hinter ihr, hoffte auf das Beste.

Gerade als der Sturm seinen Höhepunkt erreicht hatte, brach der Wind ab, und sanfter Flockenschnee umgab ihre Pfoten.

Verdutzt sah sich die Schülerin um, suchte nach dem Sturm, doch er war verschwunden – nicht einmal das Pfeifen des Windes war zu hören.

Jetzt umgaben sie weiche, weiße Wolken, deren Nässe und Kälte sie jetzt einhüllten und trösteten.

Doch auch die Wolkenbank brach auf, gab den Blick auf einen nächtlichen, sternenübersäten Himmel frei. Ein großer Klumpen vereisten Felsens spiegelte und brach das Licht der Sterne, hinterließ den Eindruck des Friedens.

„Warte hier, bis die Zeremonie beendet ist – du kannst schlafen, wenn du willst. Und wer weiß, vielleicht schickt dir der SternenClan deine eigene besondere Nachricht.

Glaube mir, diese Nacht wird unvergesslich.“

Damit schritt sie auf das glitzernde Eis zu, leckte das Sternenwasser von seiner Oberfläche ab und sank langsam auf dem Boden zusammen.

Erschrocken tappte Lotuspfote auf sie zu, nur um erleichtert zu sehen, dass sie schlief.

Mit aufkommender Neugier berührte sie das eisige Wasser, das so wunderbar nach Freiheit, Frieden und Sternen roch.

Kälte und gleichzeitig Wärme ergriffen Besitz von ihr, ehe sie ebenfalls zusammenbrach und sich der Dunkelheit hingab...

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BeitragThema: Re: Neuanfang - goldene Prophezeiung   Sa Jan 12, 2013 7:20 am

Ich wünschte ich würde in dieser Geschichte leben ^^ Sie ist so anders als die Geschichten aus den Warrior Cats Büchern oder die aus den anderen Foren.
Ist di Geschichte schon (von dir) geschrieben und du stellst sie bloß ein oder schreibst du sie erst noch komplet aus?
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Neuanfang - goldene Prophezeiung
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