Mystic Warriors

Was wäre wenn: Der BlutClan über die alten Clans gesiegt hätte? Sich die Clans an einem entfernten Ort neu gebildet hätten? Die Katzen von ihren Ahnen besondere Kräfte verliehen bekommen hätten? DU eine von ihnen wärst?
 
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 Mein Leben gehört mir. (Achtung, offiziell eigentlich P16 ^^)

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Oakfeather

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BeitragThema: Mein Leben gehört mir. (Achtung, offiziell eigentlich P16 ^^)   Mo Jan 21, 2013 7:23 am

Hallo ihr Lieben ^^
ich hatte diese Idee schon länger, doch erst jetzt habe ich es geschafft, sie zufriedenstellend zu Papier zu bringen.
Ich weiß, dass das Thema, dass ich in diesem One-shot behandle, grausam ist und ich möchte wirklich niemanden, der so etwas (so etwas wie eine Vergewaltigung) schon einmal erlebt hat, zu nahe treten. Es ist einfach nur ein Stück meiner Fantasie.
Ich habe es geschrieben, um... ja warum? Vielleicht weil ich zeigen wollte, was eine so grausame Tat mit der Psyche eines Menschen anstellen kann.

Lg, Oak




Sie warf einen letzten Blick aus dem Fenster. Sah sich ein letztes Mal in dem Zimmer um, das in den letzten sechs Monaten ihr Gefängnis und ihre Folterkammer gewesen war. Es war wirklich liebevoll eingerichtet; Gardinen zierten das riesige Fenster, durch das gerade die letzten Strahlen der Abendsonne hineinschienen, ein wunderschöner persischer Teppich bedeckte den Boden. Die Möbel waren teuer und exquisit. Schrank und Bett waren aus dunklem Nussbaumholz, verziert mit orientalisch anmutenden Ornamenten; ebenso die kleine Schminkkommode. Etliche weiche Kissen und Decken stapelten sich auf dem Bett. Rechts von der doppelflügeligen Eingangstür führte eine weitere Tür in ein kleines, aber sauberes und gemütliches Badezimmer.

Ja, dachte sie bitter, das Zimmer einer Prinzessin. Ich habe alles, was ich brauche. Wie wunderschön es hier sein könnte. Doch der äußere Schein trog. Der edle Perserteppich war mit Blut befleckt, die Möbel zerkratzt, der Spiegel an der Innenseite der Schranktür zerbrochen, die Gardine zerrissen. Die Flügeltür war immer abgeschlossen, außer wenn er kam, um sie zu peinigen.

Sie hatte noch ein wenig Zeit, bis er zurückkommen würde. Bis dahin musste alles vorbereitet sein. Langsam, fast andächtig stieg sie aus dem Bett und ging ins Bad. Sie duschte, föhnte sich die Haare und legte ein leichtes Make-up auf. Dann lief sie zu ihrem Kleiderschrank und kleidete sich an. Sie entschied sich für ein langes, hochgeschlossenes, elegantes Kleid mit weiten Ärmeln, die ihre Hände fast völlig bedeckten. Es war blutrot. Wie passend.

Die Frau sah in den zersplitterten Spiegel. Gut, dachte sie bei diesem Anblick. Die Ärmel verdeckten die Blutergüsse, die ihre Handgelenke bis hinauf zu den Oberarmen zierten und der Stoff des Kleides war nicht durchsichtig genug, als dass man die blauen Flecken und Schrammen an Bauch und Hüfte hätte erkennen können. Auch ihrem Gesicht sah man die langen Wochen des Schmerzes und der Demütigung beinahe nicht an. Fast hätte sie gelächelt. Sie war wirklich wunderschön, diese Frau im Spiegel. Smaragdgrüne Augen in einem feinen, porzellanartigen Gesicht, umrahmt von langem, seidigem, pechschwarzem Haar. Die dunklen Augenringe verdeckt vom Make-up. Elegante Kurven, lange, feingliedrige Hände, lange Beine. Wirklich wunderschön.

Während sie so dastand und ihr Spiegelbild anstarrte, hörte sie die Wohnungstür zugehen. Hastig schloss sie den Schrank, löschte das Licht, huschte zum Bett und zog einen länglichen Gegenstand unter dem Kopfkissen hervor. Der volle Mond schickte seine silbrigen Strahlen durch das riesige, vergitterte Fenster, ließ die lange, gezackte Spiegelscherbe funkeln wie Eis, als das Licht sich darauf brach.

Er ließ sie nicht lange warten. Schon bald kratzte der Schlüssel im Schloss und die große Tür öffnete sich. Hastig schob sie die Scherbe zurück an ihren Platz und sah zur Tür. Da stand er. Ihr Peiniger. Ihr Vergewaltiger. Nur mühsam konnte sie den Hass unterdrücken, der in ihr aufwallte. Sie bemühte sich um eine ausdruckslose Mine, so wie immer, wenn er sie „besucht“ hatte, seine Prinzessin, wie er sie nannte. Oft war es ihr gelungen, diese ausdruckslose Mine beizubehalten, bis er von ihr abließ. Doch manchmal auch nicht. Manchmal waren die Schmerzen so stark gewesen, dass sie auch den letzten Rest Würde, den sie sich bewahrt hatte, verloren und geschrien hatte, bis sie heiser war. Dies hatte ihm immer besonders gefallen. Sein Blick war dann immer ganz glasig geworden, sein Grinsen noch schmieriger und grausamer als sonst. Und so sah er sie auch heute wieder an.

Er war groß und schlaksig, hatte fettiges, dunkles Haar, das ihm in Strähnen ins Gesicht hing und war immer unrasiert. Auch sein Körpergeruch war alles Andere als angenehm. Keine Frau würde mit so einem Kerl zusammen sein wollen. Geschweige denn schlafen. Und seine Stimme… sie verfolgte sie in ihren Albträumen, eine Stimme, so sanft wie Samt und doch so grausam. Sie passte nicht im Mindesten zu seiner Erscheinung.

„Na, Prinzessin? Wie geht es uns denn heute?“ Sie schwieg. Sah ihn einfach nur an. Er kam auf sie zu, langsam. Sein Grinsen wurde breiter, als er sah, wie sie vorsichtig an den oberen Rand des Bettes zurückwich. Er genoss es, die Angst in ihren Augen zu sehen, die sie nicht ganz verbergen konnte. Elender Sadist. Er kam weiter auf sie zu und auf einmal spürte sie das Kopfende des Bettes in ihrem Rücken. Sie presste sich dagegen, so fest es ging und wartete.

„Du siehst ja heute ganz besonders schön aus, meine kleine Prinzessin. Gibt es etwas zu feiern?“, fragte er, während er sich vor ihr aufs Bett kniete. Wieder diese Stimme. Samt. Und doch wie Feuer in ihrem Herzen, ein Feuer aus Angst, dass ihre Adern entlangkroch und sie von innen heraus verbrannte, ihre Gedanken lähmte. Sie schwieg noch immer. Selten ließ sie sich dazu herab, ein Wort an dieses Monster zu richten und wenn, dann war es voller Hass. Sie wartete nur ab.

Sie musste nicht lange warten. Eine blasse Hand streckte sich nach ihr aus, liebkoste ihr Gesicht, den Kiefer, fuhr den Hals entlang. Die Finger fanden ihren Weg in den Kragen des Kleides, strichen über ihre Schlüsselbeine zum Ansatz ihrer Brust. Sie schloss die Augen, wie um die Qual nicht länger sehen zu müssen. Doch in Wirklichkeit wappnete sie sich für das Kommende. Eine einsame Träne stahl sich unter ihrem Lid hervor. Dann fuhr sie hoch.

Die Spiegelscherbe in ihrer Hand blitzte auf, als sie sie, schnell wie eine Schlange, in die Kehle ihres Peinigers rammte. Sofort schoss Blut hervor, scharlachrot und glänzend, nahm sein Leben mit, seine schwarze Seele. In seinen Augen stand Unglauben. Er versuchte, etwas zu sagen, seine Hände griffen nach ihr – und dann kippte er zur Seite, vom Bett herunter und bewegte sich nicht mehr. Der Strom aus Blut floss nun langsamer, doch noch immer unaufhaltsam aus der großen Wunde in seinem Hals.

Sie war wie in einem Rausch. Sie nahm nichts mehr wahr, außer dem am Boden liegenden Mann und dem warmen Blut, dass sich über ihr Kleid, ihr Bett und den Boden verteilte. In Trance stand sie auf, beugte sich zu ihm hinab. Er atmete nicht mehr, seine Augen starrten gebrochen ins Leere. Er war tot.

Doch es erfüllte sie nicht mit Befriedigung, nein. Da war nur Leere in ihrem Körper. Noch immer wie unter Drogen tauchte sie den Finger in das warme Blut, drehte sich zur Wand um. Schrieb die einzigen Worte, die jetzt noch Sinn ergaben.

Dann sah sie an sich hinab. Überall war Blut. Doch es war nicht allein das Blut ihres Peinigers. Teilnahmslos betrachtete sie die tiefen Wunden in ihren Handgelenken, die glatten Ränder, wo sich die Scherbe hineingegraben hatte, wieder und wieder. Sie spürte, wie sie schwächer wurde, doch sie tat nichts, um den Strom aus Blut zu stoppen. Sie setzte sich nur aufs Bett und wartete auf die Erlösung.

Und einige Minuten später beschien der volle Mond nur noch zwei Gestalten, blass wie Vampire, und vier blutrote Worte an der Wand: Mein Leben gehört mir.

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BeitragThema: Re: Mein Leben gehört mir. (Achtung, offiziell eigentlich P16 ^^)   Mo Jan 21, 2013 7:31 am

Erste! Smile Razz

Okay, habs mir durchgelesen.
Echt total spannend und aufregend geschrieben!
Fesselnd bis zum Schluss!
Erinnert mich an ein paar Animes die ich mal gesehen habe.
Sehr guter Schreibstil, ich mag die Beschreibung des Zimmers am Anfang, vorallem die Wendung, dass zwar geschrieben wird, dass dort schöne Gardinen hängen, aber erst später dazugeschrieben wird, dass sie zerissen sind, etc.
Das Ende klingt sehr gut.
Insgesamt guter Einstieg und perfekt abgerundetes Ende.
Falls es selbstgeschrieben ist bekommst du hiermit meinen vollständigen Respekt, ich schreibe selbst nämlich auch Geschichten, und diese ist wirklich sehr gelungen!
Wenn nicht, trotzdem eine sehr gute Geschichte Wink

~lg Schatti
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BeitragThema: Re: Mein Leben gehört mir. (Achtung, offiziell eigentlich P16 ^^)   Mo Jan 21, 2013 7:34 am

Vielenvielenvielen Dank (:
ja, ich habe sie selbst geschrieben ^^' nochmal: vielen Dank (: ***:

lad doch auch mal was von dir hoch (: würde mich interessieren (:

Lg

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BeitragThema: Re: Mein Leben gehört mir. (Achtung, offiziell eigentlich P16 ^^)   Mo Jan 21, 2013 7:38 am

Oakfeather schrieb:
Vielenvielenvielen Dank (:
ja, ich habe sie selbst geschrieben ^^' nochmal: vielen Dank (: ***:

lad doch auch mal was von dir hoch (: würde mich interessieren (:

Lg

Oje.. Very Happy
Irgendwann mal vielleicht Wink
Ich überlegs mir Smile
~~

Aber wirklich, die Geschichte ist echt gelungen!
Aber ich fand, dass es etwas länger hätte sein können, ich fand den Entschluss, ihn zu töten noch nicht ganz so gut erläutert.
Also warum sie dass plötzlich tut, und nicht schon früher, oder so ähnlich.

~lg Mond
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BeitragThema: Re: Mein Leben gehört mir. (Achtung, offiziell eigentlich P16 ^^)   Mo Jan 21, 2013 7:42 am

hmmm okay (:

ja, vielleicht hast du recht (: aber wenn ich ehrlich bin, habe ich dafür selbst keine erklärung ^^ vielleicht konnte sie bis dahin nie die Kraft dafür aufbringen... vielleicht war sie zu sehr in Selbstmitleid versunken und etwas hat sie wachgerüttelt... ich weiß es nicht ^^

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BeitragThema: Re: Mein Leben gehört mir. (Achtung, offiziell eigentlich P16 ^^)   Mo Jan 21, 2013 7:44 am

Oakfeather schrieb:
hmmm okay (:

ja, vielleicht hast du recht (: aber wenn ich ehrlich bin, habe ich dafür selbst keine erklärung ^^ vielleicht konnte sie bis dahin nie die Kraft dafür aufbringen... vielleicht war sie zu sehr in Selbstmitleid versunken und etwas hat sie wachgerüttelt... ich weiß es nicht ^^

Ich denke dass kann jeder für sich selbst interpretieren Wink
Sonst müsstest du noch die ganze Vorgeschichte aufschreiben, wie sie immer mehr in diese schreckliche Welt versinkt, und sie dann irgendwas aufweckt..
Und dann könntest du gleich ein Buch draus machen ;D
Ich glaube es ist okay so Smile
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BeitragThema: Re: Mein Leben gehört mir. (Achtung, offiziell eigentlich P16 ^^)   Mo Jan 21, 2013 7:48 am

hihi danke (:

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